Abi2002ibAGymnasium im Schloß Wolfenbüttel
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Benjamin D

Niemand kennt das Zischen beim Öffnen einer Dose Feldschlösschen so gut wie er. Vielleicht ist er überhaupt der Einzige der es jemals mit Genuss gehört hat. Schon deshalb kann man ihm niemals genug Respekt zollen, so dass die Bezeichnung „Bölks“ anstatt D. als Unverschämtheit zu gelten hat. Sein wahrer Name dürfte aber „Jarek ich“ sein, denn nichts anderes verkündete er höchstpersönlich im Schlaf, der manchmal seine größte Aktivzeit ist. Doch auch im Wachzustand ist seine Schlagfertigkeit legendär; wer erinnert sich nicht an hilfreiche Tipps wie „geben sie die restliche Margarine dem Pferd“. Wahrscheinlich gewinnt er diese Schlagfertigkeit aus seinen Relax-Abenden, was viele zu Spekulationen über eine Horde geheimer Freundinnen veranlasste. Bei seiner äußeren Ausstrahlung sollte man vor allem den unvergleichlichen Augenaufschlag und den unwiderstehlichen Finger erwähnen, der schon so manche verrückt machte. Beeindruckend ist auch seine künstlerische Ader, die nicht nur in neuen Wortschöpfungen sondern erst recht in philigranen Zeichnungen und am meisten in der robustesten Pappbrücke der Welt Ausdruck findet. Einigen fällt mittlerweile nichts anderes als „bravissimo“ zu seinen Werken ein. Doch auch darüber steht er, wie über allem mit beschwichtigender Hand und gnadenloser Gelassenheit.