Abi2002ibAGymnasium im Schloß Wolfenbüttel
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Sabrina S

Es ist Morgen. Die Sonne am Horizont. Ein Polo kommt angerast. Wer steigt aus? Es sollte eigentlich Sabrina sein, doch es sieht aus, wie ein Cowboy vor seinem letzten Duell. Auf der Stirn steht „bitte nicht ansprechen“. 

Die große Pause! Mit etwas Mühe schafft man es dem Cowboy ein Lächeln aus der versteinerten Miene zu zaubern und nach der Schule gleicht Sabrina nicht mehr dem Cowboy, sondern eher einem Freudentanz vollziehenden Indianer. Nun fährt der Polo schon etwas fröhlicher mit lauter Drum’n’Bass-Musik in das Ghetto Thiede zurück. Zu Hause wandelt sich der Indianer zu einem Faultier. Schließlich hat sie nichts anderes zu tun, als im Bett zu liegen und zu schlafen (oder???). Leider wirkt sich das Faultierdarsein langsam auf ihr Denkvermögen aus, denn Witze versteht sie grundsätzlich später, als alle anderen. Doch ab und zu wird in dem Faultier der Tiger geweckt, wenn es zum Badminton geht. Hier lässt sie der im Schlaf gesammelte Energie freien Lauf.

Am Wochenende mutiert Sabrina zur Partymaus im Popperstyling.  Dieses Outfit hat ein leichtes Klohandling, da sie ihre durch das Bier noch mehr angeregte Konfirmandenblase alle zehn Minuten zur Toilette schleppen muss. Doch das Bier wirkt nicht nur harnfördernd, sondern auch auf ihre Zungenfertigkeit (nicht falsch verstehen!). Dieser direkten Meinungsäußerung ist man aber auch in abgeschwächter Form unter der Woche gnadenlos ausgeliefert.

Biene bleib so und täglich grüßt das Murmeltier.